NRW soll fünf Fahrrad-Autobahnen erhalten

Durch die Regierung in Nordrhein-Westfalen wurde beschlossen, fünf Radschnellwege sogenannte Fahrradautobahnen zu bauen. Diese Projekte sollen mehr als 100 Millionen Euro verschlingen. Aufgrund dieser bevorstehenden Baukosten hagelt es Kritik aus Reihen der Opposition. Diese kann nicht verstehen, wie solch große Bauprojekte durchgeführt werden können, obwohl es in den Kassen alles andere als gut aussehe.

Gewinnerstädte freuen sich auf 150 Kilometer Radschnellwege

Das Land NRW richtete für sein Konzept für gut ausgebaute Radschnellrouten einen landesweiten Wettbewerb aus. Durch die Staatskanzlei wurde in Düsseldorf bekannt gegeben, dass sich neben der Landeshauptstadt Düsseldorf auch Aachen, Bad Oeynhausen, Köln und Rhede durchgesetzt haben. Diese fünf Städte freuen sich nun auf insgesamt 150 Kilometer Fahrradautobahn. Die Vorschläge aus Bonn, Düren und Iserlohn hingegen gingen leer aus. Die Machbarkeitsstudie sowie anteilig die Planungskosten werden vom Bundesland Nordrhein-Westfalen übernommen.

Sinn und Zweck der Fahrradrouten

Das Ziel der Landesregierung in NRW ist es, nach und nach mehr Autofahrer auf das Fahrrad zu bekommen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, benötigt es neue Ideen und Anreize. Somit ist dieses Projekt der Fahrradautobahn ein elementarer Baustein auf dem Weg zum Erfolg. Aus dem Verkehrsministerium ist zu hören, dass die zurzeit vorhandenen kleinen Radwege nicht geeignet sind, um einen Massenverkehr zu gewährleisten. Durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) wird das bevorstehende Projekt als richtiges Startsignal bezeichnet. Mit dem Bau solcher Radschnellwege soll der Radfahrverkehr gestärkt werden. Der Ausbau solcher Radschnellwege unterliegt bestimmten Voraussetzungen. So müssen die Ausbauqualität und die Breite gewissen Mindestanforderungen entsprechen. Genau wie die Autobahnen für Kraftfahrzeuge, sollen diese Radwege, Fahrradfahrer möglichst schnell und störungsfrei an ihr Ziel bringen. Um eine freie Fahrt zu ermöglichen, sollen Steigerungen vermieden werden. Im Winter sollen die Radwege von Schnee und Eis befreit werden sowie innerorts beleuchtet sein.

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