Das chinesische Bike Dubike: Meine Einschätzungen

Ich habe die Chinesen, wie wohl viele andere Leute auch, lange Zeit unterschätzt. Ich sah sie als eifrige Menschen auf kleinen, hoffnungslos unmodernen Fahrrädern zu ihren Werktoren radeln, wo ein Tag in Kräfte zehrender Arbeit auf sie wartete. Schick sollten die Fahrräder nicht sein, nur nützlich, um von A nach B zu gelangen. Allmählich habe aber auch ich akzeptieren müssen, dass die Chinesen alles, was wir haben, auch haben, ihre eigenen Fassungen zudem. Und dies gilt auch für den neuen Renner im Bereich der Fahrräder, das Dubike. Es ist ein Produkt von Baidu, der sich anschickt, der chinesische Google zu werden.

Smart, schön anzusehen und hoch funktional

Wo Google ein führerloses Auto entwickelt, geht Baidu demnächst mit dem chinesischen Liebling, eben dem Fahrrad, an den Start. Und ich finde, dass das Rad klasse aussieht. Es wirkt zudem so, als könne es fliegen. Es ist extrem schnittig und so konzipiert, dass der Nutzer es sicher gut im Großstadtverkehr manövrieren kann. Das so genannte Dubike weist zwar keinen Motor auf, aber es ist dennoch ein High Tech Gerät der besonderen Art. Wer in die Pedale tritt, wird es sehen. So messen Sensoren den Herzschlag des Nutzers und so spannende Dinge wie das erreichte Drehmoment. Und damit kann der Nutzer auch per App sehen, was er so auf dem Dubike erzielt. Etwas für Technikfans, keine Frage.

Man kann sich nicht verfahren

Wie gesagt, dieses Fahrrad ist so etwas wie die chinesische Antwort auf das „alles allein“ machende Google Auto. Darum weist das Rad auch ein Navi auf, das per Smartphone bedient wird. Damit nicht genug: Der Nutzer will, ganz moderner Mensch, sicher auch Andere an seinen Tretmeriten teilhaben lassen. So kann er die Freunde bei Facebook und Co. darauf hinweisen, was er heute Tolles geschafft hat. Ich muss doch immer noch staunen, was die Chinesen aus einem äußerlich schlichten, um nicht zu sagen, minimalistischen Rad so herausholen.

Wissenschaft für den Alltag

Bei der Entwicklung des Dubikes kamen lauter kluge Köpfe zusammen, die am „Institute of Deep Learning“ arbeiten und ein Rad vorerst nur für die Landsleute entwickelt haben, das hinter seiner schlichten Fassade und dem simplen Antrieb per Pedes ein wahres High Tech Wunder verbirgt. Ich schätze, nach diesem Rad wird man sein Bild von den Chinesen noch einmal mehr revidieren müssen. Mal sehen, womit sie als nächstes aufwarten!

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